Am 9. Oktober 2019 starteten die türkischen Streitkräfte zusammen mit der syrischen Nationalarmee die Operation Spring of Peace gegen die PKK/YPG und die DAESH-Terrororganisationen in Nordsyrien.

Die Terrororganisation PKK/PYD-YPG hat einen Teil der syrischen Energieressourcen besetzt und beabsichtigt dieses Öl und Gas über Hatay an das Mittelmeer weiterzuleiten, indem sie einen „Terrorkorridor“ unter dem fälschlichen Namen „Energiekorridor“ errichtet. Die Türkei will die Bildung eines solchen Terrorkorridors nicht zulassen, um die Sicherheit ihres Landes dauerhaft zu gewährleisten. Erst vor kurzem wurden auf dem Territorium der Türkei Raketen, seitens der PYD/PKK Terroristen abgefeuert, die viele Zivilisten tötete und verwundete.

Die PKK/PYD Terroristen, die ununterbrochen türkischen Boden als Angriffsziel haben, schleusen sich in die Gebiete Afrin und Umgebung von Euphrat ein und greifen, aus dem besetzten Gebiet Tel Rifat, immer wieder an. In den Jahren 2016–2018 wurden fünf Tunnel, mit einer Breite von 35 Metern und einer Länge von 400 Metern, vom türkischen Bezirk Nusaybin in Mardin bis zum syrischen Bezirk Qamischli von PYD/PKK-Terroristen ausgegraben und den Sicherheitskräften unzugänglich gemacht.

Die Türkei versucht mit der Militäroffensive im Osten des Euphrat die Angriffe der Terrororganisation PYD/PKK zu beenden. Außerdem lebten Turkmenen, Araber und Kurden vor der Besetzung der PYD/PKK indieser Region zusammen. Die PYD/PKK Terrororganisation verändert die demografische Struktur der Region,indem sie die oppositionellen Araber, Turkmenen und Kurden aus der Region vertreibt. Während viele religiöse Gruppen deportiert wurden, litten alle gegnerischen Stämme stark. Die Türkei sieht mit dieser Operation vor, die demographische Struktur wiederherzustellen und die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.

Ein weiteres Ziel der Operation ist es, eine sichere Zone in Syrien zu schaffen, damit syrische Flüchtlinge, die in der Türkei und in Europa Zuflucht gesucht haben, in ihre Heimat zurückkehren können. Bei erfolgreicher Operation werden Asylsuchende, ohne Einbuße von Besitz und Eigentum, in diese Sicherheitszone umgesiedelt.

Dies wäre einerseits von Vorteil für die Asylsuchenden, die in ihre Heimat zurückkehren, um letztendlich den zunehmenden Flüchtlingshass loszuwerden, und andererseits eine Erleichterung für die europäischen Länder die ihnen zustehende Verantwortung für Asylsuchende erheblich zu verringern. Auf diese Weise werden, in Hinsicht auf die steigende Zahl der Asylbewerber in Europa, die Sorgen der wachsenden rechten Strömungen, insbesondere in Europa, bezüglich sozialer und wirtschaftlicher Sicht, zunichte gemacht.

Außerdem ist die Türkei nach internationalem Recht und der UN-Charta zu diesem Vorgang berechtigt und verletzt nicht das von der UN vorgesehene Gewaltverbot. Im Gegenteil, diese Operation wird mit dem Ziel durchgeführt, die territoriale Integrität Syriens zu schützen. Darüber hinaus erfüllt die türkische Armee alle vom Human Rights Watch geforderten Verpflichtungen gegenüber der in der Region lebenden Zivilbevölkerung. Durch diese Operation wird die territoriale Integrität Syriens gewährleistet und die Zivilbevölkerung in der Region vom Druck terroristischer Organisationen befreit. Frieden und Ordnung wird erneut in die Region zurückgebracht.

Wir als die UID unterstützen den türkischen Staat bei diesem Schritt und erwarten ebenso Zuspruch und Unterstützung von internationalen Gemeinschaften im Namen der Menschlichkeit und Solidarität.   

 

Bülent Bilgi

Vorsitzender der UID